JDIATCC Traditionelles Tai Chi Chuan      
JDIATCC   Unterricht Über uns John Ding Links Impressum
                 
                 

Geschichte des TCC / Einführung

Tai Chi Chuan hat verschiedene Aspekte.
Für manche ist es eine Kampfkunst, für andere eine spirituelle Disziplin, Meditation oder einfach eine Ansammlung von Gesundheitsübungen. Keiner dieser Aspekte kann diese Kunst für sich alleine ausfüllen.
Tai Chi Chuan ist eine Bewegungskunst, die die mentalen, spirituellen und körperlichen Aspekte einbindet. Und nur wenn diese drei essentiellen Eigenschaften mit eingeschlossen sind, ist das Wesen des Tai Chi Chuan umfassend beschrieben.

Tai Chi ist die große Einheit, indem zugleich die Polarität (Yin Yang) und der Wandel angelegt ist.
Chuan bedeutet wörtlich »Faust« und stellt den Hintergrund der Kampfkunst heraus.

Die Entstehung des Tai Chi Chuan liegt im Unklaren.
Es existieren Legenden, Erzählungen, sowie klassische Texte und Überlieferungen innerhalb der Familien, die Tai Chi Chuan praktizierten.

Die bekannteste Legende besagt, daß der taoistische Mönch Chan San Feng den Kampf eines Kranichs mit einer Schlange beobachtet hat. Die Schlange wich den Angriffen des Vogels mit kreisförmigen Bewegungen aus, nach einiger Zeit zog sich der Vogel erschöpft zurück.
Beeindruckt von diesem Spiel soll der Mönch dann das Tai Chi Chuan nach dem Prinzip der Weichheit und Geschmeidigkeit sowie des Wechsels von Yin und Yang erschaffen haben.

Tai Chi Chuan gehört zu den »inneren« Kampfkünsten. Zu den »äußeren« gehören Shaolin Kung Fu, Karate, Taekwondo und andere.
Das charakteristische Merkmal der inneren Schule ist die Bevorzugung der weichen Strategie. Einem Angriff wird keine harte Muskelkraft entgegengesetzt, sondern die Energie des Angreifers wird umgeleitet und gegen diesen gerichtet.

Durch die weiche Art der Ausführung und der positiven, energetischen Wirkung wird das Tai Chi Chuan heute vorrangig zur Kräftigung und Harmonisierung von Körper und Geist genutzt.

Es gibt unterschiedliche Familien-Stile, die sich in den Abläufen unterscheiden, aber auf den gleichen Prinzipien beruhen.
Der Yang-Stil ist der bekannteste Stil des Tai Chi Chuan. Daneben gibt es noch den Chen-, Wu-, Li- und Sun-Stil sowie diverse Variationen dieser Stile.

Auch innerhalb der Familien-Stile gibt es unterschiedliche Ausprägungen. Das hängt mit den verschieden Linien innerhalb dieser Familien zusammen. Es gab häufig mehrere Söhne und Töchter, wie auch Meisterschüler, die diese Kunst weiter unterrichten und damit auch unterschiedliche Schwerpunkte festlegten.


Nachfolgend die Linie des Yang-Stils, die wir unterrichten

Yang Lu Chan (1799 – 1872) , 1. Generation
Yang Chien Hou (1839 – 1917) , 2. Generation
Yang Cheng Fu (1883 – 1935) , 3. Generation
Yang Sau Chung (1910 – 1985) , 4. Generation
Ip Tai Tak (1932 – 2004) , 5. Generation
Ding Teah Chean (John Ding)  (geb. 1951) , 6. Generation
Ding Yeung Yew (Allen Ding) (geb. 1975) , 7. Generation
  Bild

Peter Wirth • Bürgerstraße 21 • 40219 Düsseldorf • 0162 / 70 29 28 5

Autorisierte Schule der Master Ding Academy, London